INOFFIZIELLE und dadurch unabhängige Webseite zum Thema Lazarus-Orden - OSLJ

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bereitgestellt von Mikulas Krejcik z Radimovic, ehemaligem OLJ

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Analyse des Einzelnen und des allgemeinen Verhaltens in der heutigen menschlichen Gesellschaft

Aufgrund meiner hier auf dieser Webseite wiedergegebenen Erfahrungen mit dem Lazarus-Orden, insbesondere in Verbindung mit der Schenkung des Landgutes Radimovice und dem anschließenden "Schauprozess" sind grundsätzliche Einsichten zur menschlichen Gesellschaft im allgemeinen entstanden. Weil der Lazarus-Orden Teil der menschlichen Gesellschaft ist und aus Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft besteht, deshalb war es hilfreich über den sogenannten Durchschnittsmenschen im allgemeinen nachzudenken. Dabei bin ich zu folgenden Überlegungen gekommen. Um das Ungleichgewicht und die Disharmonie in der menschlichen Gesellschaft, die sozialen Ungerechtigkeiten, die Kriege und die organisierte Kriminalität weltweit begreifen zu können sind zwei elementare Bereiche zu berücksichtigen: der Einzelne mit seinen Eigenschaften und die allgemeinen Triebfedern des menschlischen Handelns.

1. Der Einzelne - Versuch einer Analyse

Aufgrund meiner gesammelten Erfahrung im reifen Lebensalter hat der Durchschnittsmensch Tendenzen zu folgenden Eigenschaften:

  • irrational (nutzt sein Gehirn erst meist dann, wenn es schon zu spät ist)

  • emotional und demzufolge ebenso irrational

  • komplett selbstbezogen (egoistisch, manche egozentrisch)

  • heuchlerisch

  • ignorant

  • feige

  • habgierig

  • undankbar

  • nicht loyal

  • neidisch

  • missgünstig, manche hasserfüllt

  • paranoid, fühlt sich angegriffen

  • nicht selbstständig denkend (orientiert sich überwiegend an der Mehrheit)

  • unfreundlich

  • nicht hilfsbereit

  • respektlos

  • beleidigend

  • hinterlistig

  • gefühllos

Natürlich bezieht sich das auf den Durchschnittsmenschen im allgemeinen. Ja, im allgemeinen, unabhängig vom Geschlecht, der Altersgruppe, dem Bildungsgrad oder dem sozialen Stand! Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Zu allen Zeiten hat es zwar immer wieder Idealisten und sogenannte "Heilige" gegeben, aber sie waren immer nur die Ausnahme gewesen. Auf den allgemeinen Ablauf der Menschheitsgeschichte hatten sie in Wirklichkeit nie großen Einfluss gehabt. Diese einzelnen Personen wurden und werden stets aus der Vergangenheit geholt und als positive Beispiele instrumentalisiert, denn man muss dem Durchschnittsmenschen doch das Gefühl vermitteln, dass die Welt gar nicht so schlecht ist - die Welt, von der er ein Teil ist...

Mit seinen Eigenschaften bringt der Durchschnittsmensch zwei grundsätzliche Verhaltensmuster zu allen Zeiten hervor, die sich wie siamesische Zwillinge ergänzen.

2. Dummheit und Habgier - Triebfedern des menschlichen Handelns

Gemäß meinem Verständnis ist Dummheit das Gegenteil von Weisheit. Weisheit ist angewandte Erkenntnis, wenn man also sein Wissen erfolgreich einsetzt. Dummheit ist dann gegeben, wenn man sein Wissen nicht erfolgreich einsetzt - also gegen sein besseres Wissen handelt. Die Dummheit ist eine Weltmacht, die es seit allen Zeiten gibt. Es ist also nicht einmal ausschließlich eine Sache der Bildung oder der Intelligenz. Der Volksmund kennt die sogenannte "Bauernschläue", also die Fähigkeit auch bei Nichtvorhandensein von hoher Bildung oder hoher Intelligenz erfolgreich handeln zu können. Was verhindert also, dass der Durchschnittsmensch weise handelt und die Dummheit in der Regel siegt?

Es ist die Habgier. Darunter versteht man allgemein das übersteigerte Streben nach materiellem Besitz, unabhängig von dessen Nutzen. Sie wird auch als Raffgier, Habsucht oder Raffsucht bezeichnet. Meines Verständnisses hat Habgier jedoch nicht nur materielle sondern auch geistige oder ideelle Komponenten. Das übersteigerte Verlangen nach sozialer Anerkennung ist nichts anderes als eine Form der Habgier. Besonders diese geistige Art der Habgier ist so schnell nicht feststellbar. Da werden von dem Durchschnittsmenschen Lippenbekenntnisse zu irgendwelchen Idealen gemacht, an denen er in Wirklichkeit gar nicht glaubt. In Wirklichkeit geht es ihm dabei oft jedoch nur um sein eigenes Ego. Wenn man in der sozialen Hierarchieleiter des menschlichen "Hühnerstalles" eine weitere Sprosse erklimmen kann, dann wird praktisch alles gemacht, auch das eigene Wissen und Gewissen oft unterdrückt. Diese Tendenz wird offenbar immer stärker, je mehr man in dieser Welt etwas erreicht zu haben scheint.

Resümee

Dummheit und Habgier sind direkt von einander abhängig und ergänzen sich wie zwei siamesische Zwillinge. Nach außen hin - und auch als Schutzmechanismus vor sich selbst - wird dem allgemeinen Geschehen (auch dem eignen Verhalten) mit Ignoranz und Heuchelei begegnet. Alles wird gefördert durch die allgemeinen Rahmenbedingungen, denen sich auch die Herrschenden erfolgreich bedienen. Davon ist die gesammte menschliche Gesellschaft betroffen und kein Zweig davon - auch kein sogenannter Ritterorden - ist hiervon ausgenommen. Überall bestätigen wenige Ausnahmen immer nur die Regel.

Letzte Aktualisierung am 13.08.2015

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